505 Worlds 2016 Tag 2&3

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Der zweite Tag der Weltmeisterschaft begann mit strahlendem Sonnenschein und etwas mehr Wind. Heute sollte nur eine Wettfahrt gesegelt werden. Bei traumhaften Segelbedingungen verließen wir den Hafen und bereiteten uns auf das Rennen vor. Der Start selbst lief ganz gut, doch in der Nachstartphase konnten wir uns nicht durchsetzen. In die zweite Reihe zurück gefallen hatten wir Schwierigkeiten wieder frei zu kommen und irgendwie passte die Geschwindigkeit nicht ganz. Jedenfalls reichte es nicht aus um uns aus dem Schlamassel wieder auf einen der vorderen Plätze zu bringen. Wir gingen als 47. durchs Ziel. Immerhin noch in der ersten Häfte, aber so richtig zufrieden waren wir nicht.

Am Montag wurden die vierte und die fünfte Wettfahrt ausgetragen. Beim Rausfahren war noch relativ wenig Wind, so dass wir vorm Wind zum Start fuhren. Im 505er ist es nämlich ab einer bestimmten Windstärke schneller, nicht „platt vor Laken“ zu fahren, sondern etwas höher zu segeln und vor dem Wind zu kreuzen. Aufgrund des Stroms hatten wir für die erste Wettfahrt den Plan links zu starten. Der Start verlief gut und wir konnten uns auch nach dem Start halten. Dann setzte jedoch ein Rechtsdreher ein, der für uns fatale Folgen hatte. Wir hatten mit dem Start als zweit linkstes Boot nun denkbar schlechte Karten. So kamen wir auch weit hinten an der Luvtonne an und segelten uns nur noch ein bisschen nach vorne. Im Ziel waren wir 52. Das zweite Rennen wollten wir mit etwas weniger Risiko beginnen und entschieden uns für einen Start in der rechten Mitte. Leider machten uns auch dieses Mal die Winddreher einen Strich durch die Rechnung. Die Luvtonne rundeten wir als 50. und fuhren den Spikurs anders als fast der ganze Rest des Feldes über rechts. Das zahlte sich aus, so dass wir als 19. die Leetonne erreichten. Doch so ganz verstanden hatten wir das Ganze noch nicht und fielen auf dem folgenden Dreieck wieder auf Rang 45 zurück. Die letzte Kreuz lief dann wieder besser. Wir erreichten das Ziel als 35. Boot. Ein Nervenaufreibendes Auf und Ab. Insgesamt lagen wir auf dem 34. Platz. Da der nächste Tag der „LayDay“ sein sollte, fand am Abend eine Party statt. Es gab Burger, Würstchen, Bier und Eis. Danach wurde ausgelassen bei Livemusik gefeiert. Nachdem die Party von den Veranstaltern als beendet erklärt wurde, sind einige mit dem Taxi nach Weymouth gefahren. Nur um festzustellen, dass da an einem Montagabend wirklich nichts los ist.

Am Mittwoch gehen die Wettfahrten weiter. Es sind zwei Läufe geplant, die jetzt auch gefilmt und live übertragen werden. Zuschauen könnt ihr wie bisher auf www.sap505worlds.com.